Neuer Ausweichort wurde veröffentlicht.

Die MAZ schreibt einen überraschenden Artikel zum möglichen neuen Ausweichort.

Neuer Platz in Neu Fahrland?

Am letzten Freitag veröffentlichte die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) einen Artikel zum möglichen Ausweichort für die Sportstätten vom Neuen Palais. Seit nun mehreren Jahren wird über die Verlagerung unseres Platzes gesprochen, da die aktuelle Sportstätte zukünftig wegfallen wird. Wann genau ist noch unklar.

Im Artikel der MAZ wird davon gesprochen, dass eine Ausweichstätte in Neu Fahrland so gut wie feststehen soll. Der Stadtsprecher Jan Brunzlow bestätigte Neu Fahrland als Ausweichstätte gegenüber der MAZ.

Aber viele Fragen sind noch ungeklärt. Wo genau soll der Platz gebaut werden. Was ist mit den laufenden Kosten und der Platzpflege? Zu diesen und noch weiteren Punkten gibt es noch Redebedarf.

Unser Vorsitzender Sven wusste bis zum Dienstag selber nicht von dieser Alternative und war schlicht weg überrascht.

Den ganzen Artikel könnt ihr auf der Seite der MAZ lesen, jedoch nur gegen Bezahlung.

Was haltet ihr von der Idee, dass unser neuer Ballpark eventuell in Neu Fahrland aufgebaut werden könnte?

Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

——UPDATE 30.01.2018———-

Hier der Link zum Platz auf Google Maps.

 

 

13 Responses

  1. Nici

    Freiflächen in Potsdam werden immer seltener. Bauprojekte gibt es mittlerweile überall. Bedenkt man die Flächengröße welche wir gemeinsam mit Rugby für undere Felder benötigen ist die Schwierigkeit ein geeignetes Areal für unsern neuen Sportplatz zu finden offensichtlich.
    Doch im Vergleich zu unserem jetzigen Platz ist Neu Fahrland eine logistische Herausforderung.
    Vom Hauptbahnhof benötigt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fasst 40 Minuten, zu unserem jetzigen Platz ca. 15 Minuten. Mit dem Fahrrad benötigt man aktuell15 Minuten, nach Neu Fahrland ca 30 Minuten. Mit dem Auto sind es vom Hauptbahnhof nur 15 Minuten, jetzt 10. Die Fahrzeit mit dem Auto ist jedoch bei guten Verhältnissen, man muss jedoch bedenken, dass unsere Trainingszeiten auf dem Nachmittag liegen und ein großer Teil des Verkers in Richtung Stadtauswärts verläuft. (Angaben via Google Maps) Eine Verdopplung des Trainingsweges wird für einige sicherlich zum Absprungkriterium.
    Auch für die Jugend wäre eine Umsiedlung nach Neu Fahrland schwierig. Der weitere Weg wird es sicherlich einigen Eltern erschweren ihre Kinder hin zu bringen. 40 Minuten Fahrt mit den Öffentlichen schrecken vor allem die jünderen ab. Ebenfalls verläuft dieStrecke relativ abgelegen (Amundsenstr. oder B2), sodass ein eigenständiges Fahren mit dem Fahrrad zu fortgeschrittener Stunde nicht ideal ist.
    Viele Vereinsmitglieder sind Studenten, für sie ist die Nähe zum Uni Campus momentan ideal, eine Traumlage von der wir uns bekannterweise bald verabschieden müssen.
    Ich befürchte jedoch das eine Umsiedlung nach Neu Fahrland unserem relativ kleinen Verein das Genick brechen kann.

  2. Marvin

    Die Fläche in Neu Fahrland ist auf jeden Fall deutlich größer als unser jetziger Platz. Selbst mit Rugby zusammen. Mal sehen wie viel Fläche uns da zur Verfügung gestellt werden soll.

  3. Niclas Maske

    Ich sehe die Sache mittelmäßig. Die Fläche sieht nicht verkehrt aus und wie Nici bereits gesagt hat, ist bei der Größe die wir brauchen, eine Fläche schwer zu finden. Für unsere aktuellen Mitglieder (gerade die jüngeren ohne Auto, aber auch unsere Frauen) ist der Weg nicht optimal. Weitere Anfahrtsstrecken, dunkle Wege zum möglichen Platz und eingeschränkte ÖPNV-Anbindung. Sicherlich bietet die Lage auch wieder die Chance, sich in dem Gebiet als attraktive Sportart anzubieten um neue Mitglieder zu gewinnen.

    Natürlich hätten wir nun die Chance eventuell einen attraktiven neuen Platz zu erhalten. Ich glaube aber, dass wir mit diesem Standort vielleicht eine Chance haben neue Möglichkeiten zu erschaffen. Bis auf die Anfahrtsstrecken sehen ich den Standort eigentlich eher als Chance.

  4. Maik Henke

    Meine persönliche Meinung:
    Das Areal ist grundsätzlich von der Größe und Nachbarschaft durchaus attraktiv. Hier kann sicherlich ordentlich was auf die Beine gestellt werden, ggf. ist dort auch ein paralleler Trainings- und Spielbetrieb von Rugby und Baseball/Softball oder gar von Rugby, Baseball und Softball zeitgleich möglich. Hier müsste man wissen, was denn dort möglich wäre… Es birgt auch Potenziale (Wachstums-Stadtteil, ruhige Lage, gute Straßenanbindung per Auto), mit SAP ist ein internationales Unternehmen ansässig, welches uns ggf. auch Mitglieder und/oder Zuschauer bescheren könnte. Als Entwicklungsstandort sind dort auch deutliche Verbesserungen der ÖVP Anbindung geplant. Momentan halten dort 4 Buslinien. Vielleicht besteht die Möglichkeit auch ein Ruftaxi der ViP einzurichten.

    Die Badestelle südlich des Platzes birgt sicherlich die Möglichkeit auch außerhalb der Trainingszeiten Teambuilding zu betreiben und man könnte mit Gegner und der Rugby Abteilung näher zusammen kommen.

    Aber all das bringt uns dem jetzigen Ist-Zustand und Wissens-Zustand herzlich wenig.
    Offene Fragen müssten hier noch geklärt werden. Welche Fläche auf dem Areal ist nutzbar, entsprechen die Vorstellungen der Stadt unseren und den Vorstellungen der Rugby Abteilung. Finde es auch traurig, dass mit uns nicht kommuniziert wird, bevor etwas in der Zeitung steht.

    Für mich als Autofahrer spielt es persönlich keine Rolle, ob ich nach Neu Fahrland oder zum Neuen Palais fahre. Aber neben unzähligen Mitgliedern, grade die Schüler und Studenten, aber auch unsere Gegner und Schiedsrichter, sowie Zuschauer gelangen sicherlich leichter zum Neuen Palais.

    Grundsätzlich kann die Location Potenziale mit sich bringen, aber viele Dinge müssten erstmal auf den Tisch bevor man hier gescheit argumentieren kann.

    1. Henriette

      Bezüglich der Potentiale durch SAP: Der Campus Jungfernsee ist doch noch ein ganzes Stück weg von dem neuen Areal. Ich bezweifle also, dass wir von da irgendeine Art des Zulaufs bekommen, sei es Zuschauer oder sogar Spieler.

  5. Fritz

    Also zumindest für uns Dragons wird die Anfahrt damit kürzer… ; ) Ich würde es wie Niclas als Chance betrachten. Die Umstellung wird sicherlich einige Schwierigkeiten mit sich bringen aber über kurz oder lang werdet ihr euch freuen von dem Acker runter zu sein ; )

    Grüße aus Spandau

  6. Erwin Müller

    Wie Ihr auf die Idee kommt, das dort mehr Platz sein sollte, ist mir schleierhaft.
    Es ist doch ein Standard-Fußballplatz, und zusätzlich eine Nebenfläche mit Beachvolleyballfeld…?
    Sobald Rugby, Fußball und Base-/Softball gemeinsam einen Rasenplatz nutzen, ist kurz über lang damit zu rechnen, das dieser wieder ein „Katoffelacker“ wird.
    Und über die Lage lässt sich zusätzlich noch streiten…

  7. Henriette

    Ich sehe die größte Herausforderung im Anfahrtsweg. Es wurde schon ein paar mal angesprochen, dass eine Strecke mitten durch den Wald, teilweise ohne Beleuchtung, wohl kaum förderlich für den Erhalt und Ausbau des Vereins sein kann. Es kann auch keine Lösung sein, dass wir Autos organisieren müssen, damit alle sicher zum Training und auch wieder nach Hause kommen. Das ist meiner Meinung nach weder den Spielern, noch den Eltern der Jugend zumutbar.

  8. Eli

    Also, Ich kann nur das wiederholen, was schon geschrieben wurde. Ich sehe die ÖPNV-Anbindung als ein großes Hindernis. Persönlich würde es für mich eine Verdoppelung der Fahrzeit bedeuten (ca. 50 Min). Sicherlich ist es schlimmer für die Mitglieder, die ein bisschen weiter entfernt von der Innenstadt wohnen und mit den Öffentlichen zu uns fahren. Für den Verein könnte das bedeuten, dass der Erhalt aktueller Mitglieder schwieriger werden könnte.
    Ich möchte das Ganze aber ein bisschen positiver betrachten und gehe davon aus, dass alle Mitglieder den Sport und den Verein soooo sehr lieben, dass sie trotz des weiten Weges weiter zum Training kommen würden ;). Möglicherweise muss man leider auch bei dieser Konstellation mit verkürzten Trainingszeiten rechnen, wenn man z.B. wegen Arbeit, Uni oder Schule zeitlich nicht so flexibel ist.
    Das Potenzial für den Erwerb neuer Mitglieder sehe ich – ehrlich gesagt – nicht, wenn ich überlege wie die meisten neuen Mitglieder zu uns kamen (durch Events in der Innenstadt, durch Uni-Sportkurse). Ich hoffe, dass ich mich hier irre.
    Dennoch weiß ich nicht, ob wir überhaupt eine Alternative zu dem Platz haben. Ist das Angebot der Stadt bezüglich Finanzierung: entweder der Platz oder gar nichts? Zusätzlich frage ich mich auch:
    – Was wird die Nachbarschaft zum Lärm sagen? Werden wir ohne Probleme unsere East Side Games weiter veranstalten können?
    – Wenn eine bessere ÖPNV-Anbindung geplant ist, wird die Anbindung auch am Wochenende und nach 20:00 funktionieren?

  9. Christian

    Die Lage des Platzes in Neu Fahrland ist nicht optimal. Die Anfahrt zum Training ist aufwendiger und es werden sich bestimmt nicht besonders viele Zuschauer nach Neu Fahrland verirren.
    Andererseits werden wir uns das nicht groß aussuchen können, wo wir unsere Randsportart ausüben. Sollte die Entscheidung heißen, dann müssen wir das Beste daraus machen.

  10. Anneli

    Wie schon oft genug erwähnt, ist die Lage kein Vergleich zur derzeitigen. Meiner Meinung nach sollte das im Erwachsenenbereich nach einer gewissen Umstellung nicht weiter zu Problemen führen. Wenn wir Pech haben, gehen uns einige der seltener gesehenen Gäste verloren, aber wer den Sport und Verein mag,wird auch den etwas weiteren Weg auf sich nehmen. Ein Problem seh ich allerdings im Jugendbereich, selbst wenn die Kinder den weiteren Weg alleine zurücklegen dürfen, ist die Frage, ob sie ihn auch wirklich auf sich nehmen wollen. Das könnte uns zum Verhängnis werden. Dass aus der kleinen Siedlung großartig Verstärkung den Weg zu uns findet, sehe ich skeptisch.

    Darüber hinaus ist das Vorgehen der Stadt schlichtweg daneben. Uns jahrelang einen wahscheinlichen Umzug über eine kurze Distanz nach Eiche oder Golm zu prophezeien und nun völlig überstürzt, ohne vorherige Rücksprache auf einmal an den Rand Potsdams zu schicken, auf eine Fläche deren Potential oder sogar Eignung völlig ungewiss ist, ist nicht akzeptabel. Warum diese Pläne verworfen wurden bleibt auch undurchsichtig (auch für den Sportausschuss, wie ich erfahren konnte).
    Noch dazu eine für unser Verständnis hohe Summe zu versprechen, die aber im Vergleich zu anderen bereitgestellten Geldern für die Sanierung von Sportflächen Peanuts ist, da fragt man sich doch wie ernst gemeint der gute Wille uns zu helfen ist. Ich bleib gespannt, was davon alles zu finanzieren ist.
    Wie es bei Verhandlungen hinter verschlossener Tür ohne die Betrofffenen vorgeht, bleibt nur zu vermuten.
    Ich bleib gespannt, wie die genauen Pläne aussehen und welche Fläche tatsächlich von uns genutzt werden kann.

  11. Kristin

    In Bezug zur Lage ist ja schon so ziemlich alles gesagt. Es ist natürlich kein Vergleich zur aktuellen Lage und gerade für den Jugendbereich wird es durch die schlechte Anbindung an den ÖPNV schwierig. Die Flächen in Eiche und Golm, die bisher im Gespräch waren, sind da natürlich deutlich attraktiver. Und als Abteilung des USV wäre auch weiterhin eine räumliche Nähe zur Uni wünschenswert. Haben wir denn irgendwelche offiziellen Infos dazu, ob von den bisher anvisierten Plätzen noch was im Bereich des Möglichen ist? Falls ja, fände ich es sinnvoll sich für einen Platz in Uninähe stark zu machen.
    Falls diese Möglichkeiten aber eh alle vom Tisch sind, ist Neu Fahrland vielleicht nicht die schlechteste Option. Ich gehe zumindest nicht davon aus, dass sich wie von Zauberhand ein neuer Platz im Innenstadtbereich auftun wird. Mir persönlich wäre dann Neufahrland lieber als z.B. Drewitz oder Stern.
    Wie von Anneli schon angesprochen, finde ich es aber noch viel wichtiger, dass die Verhandlungen dazu nicht ohne Beteiligung und Informationsfluss an die betroffenen Vereine statt finden. Abgesehen von der Lage, hängt die Attraktivität des Umzugs auch von der Unterstützung durch die Stadt ab. Und natürlich von der Größe des Platzes. Getrenntes Baseball- und Softball-Infield wäre natürliche ein Traum :-), aber soweit ich es verstanden habe, wissen wir noch gar nicht, ob die bestehende Sportfläche überhaupt erweitert werden soll. Insgesamt fehlen mir da einfach noch zu viele Infos, um eine klare Meinung bilden zu können, z.B.
    – Größe des Platzes
    – Welche Umbaumaßnahmen werden finanziert? Neben einer ebenen Rasenfläche brauchen wir ja noch sowas wie Vereinshäuschen (Butze), Sanitäre Einrichtungen, Dugouts, Scorerhäuschen, Mound, Dirt, Pitcher lane, Backstop, etc.
    – In welchem Ausmaß wird die Platzpflege übernommen?

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